Kohleausstieg hielt nur 8 Tage

Aufgrund des Kohleausstiegs erfolgte zum 1. Januar 2021 für 11 Kohlekraftwerke, mit einer Gesamtleistung von 4,7 GW, die Abschaltung vom Netz. Deren Betreiber erhielten für das vorzeitige Aus bereits eine Vergütung für die geplante Restlaufzeit. Der Kohleausstieg hielt nur 8 Tage, dann mussten mehrere Kraftwerke, wegen der länger andauernden Dunkelflaute, wieder ans Netz.

Kohleausstieg hielt nur 8 Tage

Das betroffene Großkraftwerk Heyden musste bis Ende Februar bereits sechsmal wieder angefahren werden, um die Stromversorgung sicherstellen zu können. Die Bundesnetzagentur bestätig nun, dass sie die bereits abgeschalteten Kraftwerke Heyden, Datteln, Walsum 9 und das Kraftwerk Westfalen wieder als systemrelevant einstuft und diese als Reservekraftwerke in Bereitschaft bleiben müssen. Die Eigentümer werden deshalb kurzfristig zum Weiterbetrieb verpflichtet.

Der gesamte Artikel ist hier zu lesen.

Quelle: www.blackout-vorbereitung.de 

12.03.2021


Mega-Blackout: Ganz knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt

Fast wäre es zum Mega-Blackout gekommen. Die Gründe, wieso es fast zum landesweiten Stromausfall gekommen wäre, sind noch unklar.

Heute Nachmittag gegen 14 Uhr wäre es fast zu einem Mega-Blackout gekommen. Die Netzfrequenz sackte massiv ab, so als wäre ein großes Kraftwerk plötzlich ausgefallen. Dies kommt immer häufiger vor, denn die Stromnetze vermögen immer weniger den zunehmenden Bedarf an Energie zu decken. Dabei hätte ein Blackout verheerende Auswirkungen.

Der gesamte Artikel ist unter folgenden Link zu finden und weitere Informationen unter diesem Link.

Eine kleine Übersicht über unsere momentane Netzfrequenz findet ihr unter folgendem Link, hier wird auch erklärt wann ein Blackout eintreten wird.


Neue Funktechnik für die Energiesteuerung

Die TEN Thüringer Energienetze baut das 450-MHz-Digitalfunknetz in Thüringen aus.

64 Meter ragt der neue Funkmast auf dem Weimarer Berg in Apolda in die Höhe. Im November 2020 wurde der Stahlgittermast im Apoldaer Umspannwerk mit Hilfe eines Spezialmontageunternehmens errichtet. Insgesamt 73 Funkstandorte wird die TEN Thüringer Energienetze thüringenweit selbst aufbauen oder mit geeigneter Funktechnik erweitern. Auch im Umspannwerk Nordhausen-Salza und Blankenhain sind bereits die Fundamente für neue Funkmasten fertiggestellt. Die optisch an Hochspannungsmasten angelehnte Stahlkonstruktion hat nämlich eine wichtige und zukunftsweisende Funktion: Künftig soll über die am Mast befestigten Antennen und Sendeanlagen das 450-Megahertz-Digitalfunknetz im Versorgungsgebiet realisiert werden.

Hier könnt ihr den gesamten Artikel lesen.

Quelle: www.thueringer-energienetze.com


Energieverbrauch - Deutschland importiert mehr Strom als im Vorjahr

Die Bundesrepublik hat im Jahr 2020 laut der Nachrichtenagentur dpa mehr Strom aus dem Ausland importiert als in Vorjahren. Das liegt unter anderem daran, dass der Anteil von Kohle und Atomkraft am Energiemix sinkt.

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EEG 2021- „Entfällt“ – das Ökostrom-Privileg wird aus dem neuen Gesetz entfernt

Die Bundesregierung wollte den Bau neuer Windkraft- und Solaranlagen per Gesetz zu einer Frage der nationalen Sicherheit erheben. Dazu kommt es jetzt aber doch nicht. Nach Protesten fällt die fragwürdige Aufwertung der Energiewende aus. 

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Grünes Herz schlägt höher – Wälder brauchen Thüringer

Am 19. Dezember 2020 durfte das “Grüne Herz Deutschlands”, als welches das zentrale und waldreiche Bundesland Thüringen auch bekannt ist, einige Takte höher schlagen:

Ein vernunftkräftiger Gesetzesantrag erhielt in der Landeshauptstadt Erfurt eine große parlamentarische Mehrheit. Diesem zufolge wird der Thüringer Wald von der sinnlosen Industrialisierung mit Windkraftanlagen – jedenfalls vorerst – verschont

Die entsprechende Änderung des Landeswaldgesetzes ist nicht zuletzt Ergebnis des intensiven argumentativen Austauschs mit allen Parteien, den unsere Mitstreiter aus den thüringischen Bürgerinitiativen für eine vernünftigere, Mensch und Natur achtende, Energiepolitik über Jahre hinweg gesucht und gepflegt hatten. Der Landesverband ThLEmV – VERNUNFTKRAFT. Thüringen kommentierte den Prozess und dessen Ergebnis: 

Die entsprechende Medieinformation ist unter folgenden Link zu finden.

Quelle: vernunftkraft.de


Aktuelle Information zu Thangelstedt

In den Gemeinden Thangelstedt und Treppendorf ist zurzeit ein Unternehmen unterwegs, welches  für die Errichtung von 4 Windenergieanlagen mit einer Höhe von 250 Metern im Gebiet Mittelthüringen, nahe dem Goethetal und der Gemeinde Thangelstedt wirbt und den Grundbesitzern mitunter erhebliche Pachteinnahmen für die Nutzung ihrer Grundstücke in Aussicht stellt. Bei dem von dem Unternehmen beworbenen Gebiet von ca. 100 ha handelt es sich um Prüfflächen, die nicht als Vorrangflächen für die Windenergienutzung ausgewiesen worden sind. Das bedeutet nach aktueller Rechtsprechung: Anträge von Windenergieunternehmen werden durch die Genehmigungsbehörden derzeit abgelehnt!

Aus diesem Anlass möchten wir über folgendes informieren: weiterlesen


Ab sofort keine neuen Windräder im Wald mehr möglich

Der Thüringer Landtag hat einstimmig den Bau von Windrädern im Wald verboten. Die Abgeordneten billigten am Freitag eine entsprechende Änderung des Waldgesetzes, die zunächst die FDP und später auch die CDU vorgeschlagen hatten. 2023 soll überprüft werden, ob Thüringen seine Klimaziele trotz des Windkraftverbots in Forsten erreichen kann. Die Linke, SPD und Grüne sind gegen das Verbot. Sie stimmten im Landtag jedoch für das Gesetz, weil die CDU ihre Zustimmung zum Landeshaushalt 2021 von einem Ja der rot-rot-grünen Koalition zum Windkraftverbot abhängig gemacht hatte. Der Grünen-Abgeordnete Olaf Müller sprach von einem "schmutzigen politischen Geschäft", seine Fraktionskollegin Laura Wahl erklärte, die Forderung der CDU habe an Erpressung gegrenzt. CDU-Fraktionschef Mario Voigt hielt dagegen, Windräder hätten im Wald nichts zu suchen. Die CDU tue nichts anderes als Versprechen gegenüber ihren Wählern erfüllen. In Thüringer Wäldern stehen bisher nur wenige Windkraftanlagen.

Rot-Rot-Grün fehlen im Landtag vier Stimmen zur eigenen Mehrheit. Die Koalition hat daher mit der CDU einen "Stabilitätspakt" verabredet -  zeitlich befristet und projektbezogen. Die Vereinbarung sieht auch vor, nach der Verabschiedung des Haushalts gemeinsam den Landtag aufzulösen und Neuwahlen auf den Weg zu bringen. Diese könnten im April 2021 stattfinden.

Quelle:mdr.de